Eibacher Spätlese verteidigt den Titel

Fünf Teams waren wieder in wohltätiger Mission am Start

Das diesjährige Rummelsberger Volleyballturnier am 17. Februar in der Albrecht-Frister-Halle Schwarzenbruck ähnelte sehr dem des Vorjahres. Wieder meldeten sich fünf Mannschaften an. Die Mannschaft Eibacher Spätlese holte erneut ungeschlagen den Titel und "Volley Pulle", TSV Burgthann, SCHMETTERlinge und die Adler reihten sich hinter ihnen ein. Es spielte jeder gegen jeden auf zwei Spielfeldern. Zwei Sätze wurden ausgespielt. Ein Satz dauerte maximal 15 Minuten oder endete vorzeitig mit 25 Satzpunkten. Dadurch konnten die einzelnen Spiele gleichzeitig begonnen und beendet werden, dies brachte eine zeitliche Struktur in den Ablauf. Nach den Sätzen gab es eine Pause von zehn Minuten, damit Geselligkeit und gegenseitige Begegnungen nicht zu kurz kamen. Außerhalb des Spielfeldes wie auch auf dem Spielfeld gab es wieder schöne und interessante Begegnungen.

Keines der teilnehmenden Teams war chancenlos, allerdings gab es dieses Jahr eine souveräne Mannschaft.

Die Adler, ein Team junger Iraner, die hier Asyl suchen, musste sich nur knapp der "Volley Pulle" und den SCHMETTERlingen geschlagen geben. Gegen den TSV Burgthann gewannen sie einen Satz. Der TSV Burgthann nahm erstmals an dem Turnier teil, eine Mixed-Mannschaft aus reinen Freizeit-Volleyballern, die sich sofort wohl fühlten, viel Spielfreude und einen gesunden Ehrgeiz mitbrachten und dafür den 3. Siegerpokal mitnahmen. Die SCHMETTERlinge aus dem Brüderhaus und der Diakoninnengemeinschaft finden sich bedingt durch ihre Ausbildung alle Jahre neu und verpassten nur knapp einen Pokalrang.
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Souveräner und routinierter trat dieses Jahr die Eibacher Spätlese auf. Sie gewannen ihre Sätze deutlicher als im Jahr zuvor.

Zwei bis drei Mannschaften mehr würden dem Spendenprojekt gut tun. Auch dieses Jahr kommt der Erlös aus Startgebühr, Satzgeldern und Verkauf dem
Referat für Gesundheit und Umwelt Fachstelle Eine Welt
in München zu Gute. Sie unterstützen im peruanischen Regenwald die Asháninka Indianer. Rund 80.000 Menschen leben dort, meist nahe an Flüssen in kleinen Siedlungen. Die Asháninkas kämpfen wegen zunehmender Bedrohung und Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen um das Überleben. Massiver Raubbau durch Holzfirmen, illegaler Goldabbau, die Drogenmafia, Landabnahme z. B. für Palmölplantagen, Pläne für den Bau von Wasserkraftwerken sowie die Vergiftung der Flüsse durch Abwasser aus den Bergwerken gefährden den peruanischen Regenwald und die Menschen, die in ihm leben.

Der Endstand des Benefizturniers:

Rang Team
1 Eibacher Spätlese
2 Volley Pulle
3 TSV Burgthann
4 SCHMETTERlinge
5 Adler

Autor: Matthias Ender