Viel Begeisterung beim Basketball-Inklusionsturnier
Am Samstag, 14. März richtete die EKSG Rummelsberg bereits ihr viertes Basketball-Inklusionsturnier aus. Dass dies möglich war, hat die EKSG vor allem auch der Gemeinde Schwarzenbruck zu verdanken, die sich bereit erklärt hatte, die Albrecht-Frister-Halle für das Event aufgrund dessen hohen sozialen Wertes weiterhin kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Und so konnte das schon aus den letzten Jahren gewohnte und bewährte Teilnehmerfeld, bestehend aus verschiedenen Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung wie Schwandorf, Moritzberg, Bruckberg und dem Auhof sowie unter 11jährigen Nachwuchsspielern des 1. FC Nürnberg und Rummelsberger Erziehungseinrichtungen wieder antreten, um beim gemeinsamen Basketball-Spiel viel Spaß zu haben.
Dass bei Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne geistige Beeinträchtigung gewisse sportliche Niveau-Unterschiede nicht ausbleiben, ist natürlich klar und so wurden nach einer Vorrunde mit drei Vierergruppen, bei der theoretisch alle zwölf angetretenen Mannschaften hätten aufeinander treffen können, drei Leistungsgruppen à vier Teams eingeteilt, die jede für sich ihren Sieger ausspielten.
Auch hier hatte das „Waldis“ genannte Carrara-Familienteam in der stärksten Gruppe keine echten Probleme und setzte sich verlustpunktfrei gegen die TWG29ers B, die WG Burgthann und die quirligen Jungs des 1. FC Nürnberg U11-II durch.
Die überraschend starken Bruckberg Bulls, das klar stärkste Team mit geistig beeinträchtigen SpielerInnen wiederum gaben in der Gruppe B dem 1. FC Nürnberg U11-I, den Schwandorf Tigers II und der TWG 29ers C das Nachsehen.
In der Gruppe C hatte Moritzberg am Ende die Oberhand vor den beiden übrigen Schwandorfer Teams sowie der Gruppe vom Auhof.
Die sportlichen Ergebnisse allerdings stehen bei diesem Turnier absolut im Hintergrund, letztlich geht es um die Zusammenführung von Menschen mit geistigem Handicap und Menschen ohne Beeinträchtigung. Und wenn man nach dem gut fünfstündigen Turnierverlauf sieht, mit welcher Begeisterung auch sportlich unterlegene Teams ihre verdienten Urkunden und Medaillen entgegennehmen, weiß man, dass auch dieses Turnier wieder ein Gewinn für alle war.
Auch das seit Jahren im Wesentlichen unveränderte Organisations-Team um Andreas Taschka entwickelt bei der Ausrichtung Jahr für Jahr mehr Routine, so dass man in jeder Hinsicht nur hoffen kann, dass dieses Event noch lange fortbestehen kann.


